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Helen

Helen Merrifield

Nationalität: Britin

Home-Base: Åre, Schweden (Winter auf der Nordhalbkugel), Queenstown (Winter auf der Südhalbkugel)

Ich habe meine Leidenschaft für den Skisport entdeckt, als ich mit 15 mit meiner Schule zum Skifahren nach Zell am See fuhr. Ich war eine sportliche Schülerin, aber Skifahren empfand ich schwieriger als erwartet. Ich schwor mir, einmal eine richtig gute Skifahrerin zu werden.

Ab diesem Zeitpunkt waren alle meine persönlichen Entscheidungen davon geprägt, ob ich Skifahren konnte oder nicht. Ich nahm mir vor dem Studienbeginn eine einjährige Auszeit und jobbte in einem Hotel in Oberjoch an der deutsch-österreichischen Grenze. Im dritten Studienjahr lebte ich in Feldkirch in Vorarlberg und schrieb meine Diplomarbeit, in welcher ich St. Anton am Arlberg in Tirol, Österreich, mit Montafon in Vorarlberg, Österreich, verglich. Ich musste in diesem Winter jedes Wochenende in St. Anton und Lech Skifahren – sozusagen für Forschungszwecke!

Nach meinem Studium ging ich nach Japan und arbeitete als Englischlehrerin in Hachinohe – shi in Aomori – ken. In Japan entdeckte und lernte ich das Tiefschneefahren. Ich verbrachte jedes Wochenende von Mitte Dezember bis Mitte März in Hakkouda san im Zentrum von Aomori und versuchte, in 30 cm Neuschnee Ski zu fahren. Das war nicht immer einfach. Viele Stunden verbrachte ich damit, meine Ski im Schnee zu suchen. Aber zu dem Zeitpunkt wurde mir klar, dass ich in der Skibranche arbeiten wollte.

Ich verließ Japan und ging nach Österreich, wo ich mich als Level-1-Skilehrerin qualifizierte. Anschließend erfüllte ich mir einen Traum und ging nach Neuseeland, um dort als Skilehrerin zu arbeiten. Mir wurde eine Stelle angeboten, nachdem ich dem Leiter einer Skischule beigebracht habe, auf Walisisch zu zählen! Das war im Sommer 2004. Seitdem habe ich als professionelle Skilehrerin in Österreich (Obergurgl – 5 Saisonen, Kitzbühel – 1 Saison), in den USA (Deer Valley – 1 Saison), Schweden (Are – 2 Saisonen) und Neuseeland (Coronet Peak – 9 Saisonen) gearbeitet, wo ich nun das Kinderski- und Snowboard-Programm leite.

Wenn ich nicht beim Skifahren bin, bin ich entweder im Fitnessstudio oder praktiziere Yoga, was mir dabei geholfen hat, mein Körpergefühl beim Skifahren zu verbessern. Meine nächste Herausforderung ist, mich als Yoga-Lehrerin zu qualifizieren, damit ich sowohl Skiunterricht als auch Yoga-Stunden anbieten kann.