Die meisten Pisten haben Zahlen, damit man sich am Berg gut orientieren kann.

Wie finde ich die beste Skiabfahrt für mich

Pistenmarkierungen und was sie bedeuten

Beim ersten Mal im Skigebiet, sieht man sofort die Markierungstafeln am Rande der Skipiste, die in verschiedenen Farben, den Weg nach unten zeigen und darauf hinweisen, dass man im gesicherten und präparierten Skigebiet ist. Aber wie kommt es dazu, dass eine Piste rot und eine andere blau ist? Und warum ist das von einem Skiort zu dem anderem verschieden?

Alle europäischen Skigebiete haben eines gemeinsam, die Skala von einfach bis schwierig geht: grün-blau-rot-schwarz. Die Farbe gibt einen guten Hinweis zur Steilheit der Abfahrt und daher wie es zu deinem skifahrerischen Niveau passt. So dass jeder die richtige Route für sich aussuchen kann. Noch eine einheitliche Regel ist, wenn die Skala während der Abfahrt sich ändert, wird es nur leichter und nie schwieriger.

Grün

Es gibt nicht so viele grüne Pisten in Deutschland oder Österreich, und wenn, sind es hauptsächlich kürzere Übungsabfahrten und werden überwiegend von den Skischulen genutzt.

Blau

In Deutschland heißt es, dass die Steilheit der Abfahrt max. 25% beträgt. In Österreich max. 20%. Blaue Abfahrten sind für Anfänger, Familien mit Kindern und das Aufwärmen am Anfang des Skitages gut geeignet. Sowie für das Üben der Technik z.B. Pflug und große Kurven. In fast jedem Skigebiete ist die Talabfahrt blau.

Rot

In Deutschland und Österreich heißt rot eine Steilheit vom max. 40% und verlangt daher schon mehr Erfahrung. Für einen Anfänger geht das schon aus der Komfort- und Skill-Zone raus. Rote Pisten haben öfters engere Passagen und daher müssen Skifahrer kurze Schwünge beherrschen. Für geübte und fortgeschrittene Skifahrer sind sie gutes Gelände die Skitechnik zu verbessern.

Schwarz

Die Harikaris und die Kandahars der Skiwelt . . . hier kann man seine Tapferkeit an den steilsten und schwierigsten Hänge des Skigebietes testen und für Anfänger gibt es hier kein Erbarmen. Manchmal kann einem eine schwarze Piste etwas trügerisch vorkommen. Oben kann es wie eine rote Piste aussehen, aber später kommt eine steile enge Passage, die ihrem Ruf gerecht wird. Manche Abfahrten sind auch wegen ihrer Tendenz zu Buckelpisten als Schwarz gekennzeichnet. Am besten, bevor man losfährt, schaut man ob die Bedingungen von oben zu sehen sind oder fragt an der Liftstation nach.

Es gibt schon Unterschiede zwischen den Skigebieten. Am besten selber schlau werden- erstmals die blauen Pisten fahren und schauen wie die ihre Markierungen passen. Falls die roten schon hartknackig sind, hat man schon eine gute Idee, was man von den Schwarzen erwarten kann!

Letztendlich gibt es noch die Skirouten, die mit schwarz gepunkteten oder zerbrochenen Linien markiert sind (im Skigebiet haben sie dreieckige rautenförmige Markierungstafeln). Sie befinden sich innerhalb des gesicherten Pistenbereichs (werden aber nur auf Lawinengefahr hin überprüft). Sie werden aber generell nicht präpariert und auch nicht kontrolliert. Hier findet man frischen Pulverschnee, ohne das gesicherte Skigebiet verlassen zu müssen. Die Skirouten sind allerdings häufig fast wie Buckelpisten! Sie sind ideal, um das Geländefahren zu üben.